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Mitarbeiterkontrollen am Arbeitsplatz

Ein steigendes Unrechtsbewusstsein schädigt nachhaltig Ihr Unternehmen!

 

Die gesetzliche Grundlage zur Überprüfung

 

Die österreichische Gesetzgebung hat Regelungen geschaffen, einen ernsthaften Verdacht eines Krankenstandsmissbrauchs entgegenzuwirken.

Begründet ist dieses im § 129 Abs 1 Z 5 GEWO 1994 (Überprüfung der Treue von ArbeitnehmerInnen durch Berufsdetektive).

 

Ungerechtfertigte Krankenstände

 

Der jüngste Fehlzeitenreport des Wirtschaftsforschungsinstituts beziffert die direkten Kosten (Krankengeld & Entgeltfortzahlungen) mit 3,07 Milliarden Euro. Die indirekten Kosten (Produktionsausfälle & allgemeine Wertschöpfungsverluste) liegen bei bis zu 5,15 Milliarden Euro.

Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten führen ungerechtfertigte Krankenstände zur Gefährdung der betrieblichen Situation. Den heimischen Unternehmern und den Gebietskrankenkassen liegt es fern, den gerechtfertigten Krankenstand zu kriminalisieren. Jede Verletzung von diesbezüglichen Verpflichtungen seitens des krankgeschriebenen Arbeitnehmers kann zu erheblichen finanziellen Nachteilen führen, und zwar sowohl was die Entgeltfortzahlungspflicht durch den Arbeitgeber als auch was das Krankengeld durch die Krankenkasse betrifft.

 

Vorsätzliche Veruntreuung und Betriebsschädigung

 

Eingangs muss erwähnt werden, dass sich bei der Veruntreuung eine Person eine Sache (ein Gut) vorsätzlich aneignet, welches ihr anvertraut worden ist. Diese Person möchte sich oder einer anderen Person dadurch unrechtmäßig bereichern. Eine Sache gilt dann als anvertraut, wenn sie dem Täter willentlich in dessen Gewahrsam übertragen worden ist. Dieser hat dadurch bestimmte Verwendungspflichten bzw. Fürsorgepflichten oder Rückgabepflichten an diese er gebunden ist. Wegen dieser Verpflichtungen darf er nicht wie ein freier Eigentümer über die Sache verfügen.

 

  • Führt der Angestellter bereits Arbeitsgespräche mit einem Konkurrenzunternehmen durch?
  • Plant der Mitarbeiter seine Selbstständigkeit, möglicherweise unter der Verwendung der Firmenkunden?
  • Hat Ihr Mitarbeiter die Absicht die Firma unter Mitnahme von geschützten Daten zu verlassen?
  • Erhält der Angestellte bereits laufende Zahlungen von Konkurrenten damit er diesen mit internen Informationen versorg?
  • Schädigt der Mitarbeiter durch sein Verhalten, seine Aussagen o.ä. Ihren Wettbewerbsvorteil?
  • Außendienst: Haben die in den Wochenplänen angeführten Kundenbesuche tatsächlich stattgefunden?
  • u.ä.m.

 

Das Ermittlungsverfahren

 

MitarbeiterInnen die das Unternehmen schädigen, sind auf Dauer nicht tragbar. Daher kann rechtlich jedes Unternehmen, unter der Bedachtnahme eines begründeten Verdachts gegen einen Mitarbeiter, eine Mitarbeiterüberwachung durch eine befugte Berufsdetektei in Auftrag geben.

Ob es sich nun um eine offensichtliche "Schwarzarbeit" eines krankgeschriebenen Mitarbeiters handelt, oder um das Fehlverhalten eines Außendienstmitarbeiters, der seine Arbeitszeit zum privaten Vergnügen nutzt. Eine Mitarbeiterüberwachung durch juristisch ausgebildetet Detektive kann hier Sicherheit vor dem Arbeitsgericht geben und dem Fehlverhalten Abhilfe schaffen.

Im Regressfall werden die Kosten an den Schädiger gem. §1295 ABGB umgelagert und im Zivilprozess eingeklagt.